Полоцкий государственный университет

Am 7. Mai 2014 wurde die Malereiausstellung von Mikalai Dulepau im Ausstellungssaal der wissenschaftlichen Bibliothek der Staatlichen Universit?t Polozk ge?ffnet. Ihre Ungew?hnlichkeit besteht darin, dass der Maler ein Kriegsveteran ist, der bis jetzt sch?pft und bunte lebendige Gem?lde schafft. Au?erdem modelliert er gern, mei?elt Gipsfiguren.

 

Mikalai Dulepau hat keine K?nstlerausbildung, das ist kein Wunder, weil der Krieg ins Leben des 15?j?hrigen Jungen st?rmisch eingedr?ngt hat. Trotzdem st?rten die vergangenen Ereignisse nicht seiner sch?pferischen Natur. Der Veteran malt meisterhafte Kopien der ber?hmten russischen Maler, schafft seine eigene Originellwerke.

Die bunten Gestalten scheinen auf den Bildern von Mikalai Dulepau zu leben – hier sind kleine F?chse, die aus ihrem Bau hinaussehen, eine Eisb?rin mit ihren kleinen Kindern, graue Reiher, die sich auf einem Moor ausruhen, selbst eine Katze schaukelt ein M?uschen. «Ihre gegenseitige Freundschaft» hei?t dieses Bild. So hat auch Mikalai Dulepau eine gegenseitige Freundschaft mit dem Leinen, auf dem er solche Sch?nheit erschafft.

Der Kriegsweg des Veteranen ist lang und schwer. 1943 wurde er zur Sowjetarmee einberufen, in Tschuwaschien erwarb er den Beruf eines Richtsch?tzes, ging Polen und Deutschland durch, k?mpfte f?r Belarus, an Retschiza bekam er eine Kontusion, was ihm weiten das Geh?r kostete. Nach dem Krieg diente er in der Sowjetarmee weitere 8 Jahre.

Mikalai Dulepau arbeitete in Aserbaidschan in der erd?lverarbeitenden Industrie, indem er parallel malte und fotografierte. Anfang der 70-er Jahre zog er mit der Familie nach Nowopolozk um, wo er bis heute wohnt. In unserer Stadt arbeitete er im Palast der Kultur „Naftan“ als Maler und auch an „Polimir“ stattete er die St?nde und Wandzeitungen aus.

Jetzt ist der Veteran auf der verdienten Rente, im September feiert er seinen 88. Geburtstag. Aber innerlich bleibt er immer jung, das Schaffen spielt darin keine letzte Rolle. Lasst uns dem Maler viel Gesundheit und lange Lebensjahre w?nschen!

Die Ausstellung arbeitet bis zum 20. Mai.

Text Iryna Shypko